Zwischenbericht des Forschungsprojekts BeBjG erschienen

von Prof.Dr. Nicole Pötter

Das Forschungsprojekt „Chancen des Zugangs zur beruflichen Bildung für bleibeberechtigte junge Geflüchtete: Möglichkeiten und Hindernisse in der Beratung und Unterstützung“, welches in Kooperation der Hochschule München, des Bundesinstituts für Berufsbildung und der Universität Rostock an den Standorten Rostock, Ennepe-Ruhr-Kreis (NRW) und München umgesetzt wird, hat einen Zwischenbericht veröffentlicht. Dieser kann unter folgendem Link abgerufen werden: https://www2.bibb.de/bibbtools/de/ssl/dapro.php?proj=3.4.305 Ansprechpartnerin an der Hochschule München ist Prof. Dr. Nicole Pötter an der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften.

Die AG Soziale Arbeit traf sich zu einem Treffen mit dem Hauptthema Studiengangsentwicklung

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Prof. Dr. Peter Buttner gibt einen inhaltlicher Einstieg zur BA-Entwicklung und zum anstehenden Entwicklungs- und Diskussionsbedarf (s. Präsentation), an die sich eine kontrovers-konstruktive Diskussion anschließt. Einer der vielen zentralen Aspekten aus der Diskussion: während des Bologna Prozesses wurde der Master als der Regelabschluss für Soziale Arbeit geplant und eingefordert. Dies ist bisher nicht der Fall.

Hier gibt es die Präsentation von Prof. Dr. Buttner zum Download: Peter Buttner_2018_Studienreform FK11_03 30.07.2018

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Prof. Dr. Margret Dörr von der Katholischen Hochschule Mainz trägt zum Thema „Bedeutung der Pädagogik im Studium der Sozialen Arbeit“ vor (s. Präsentation).   Zwei zentrale Aspekte der sich anschließenden Diskussion zur Bedeutung der Pädagogik im Studium der Sozialen Arbeit sind (a) die Frage nach multiperspektivischen und -disziplinären Fallseminaren, ergänzend zu grundlegenden Einführungen in Bezugswissenschaften.

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Stellungnahme zur geplanten Reform der Psychotherapeutenausbildung

Die AG Soziale Arbeit sowie weiteren Kolleg*innnen der Fakultät haben sich über einen längeren Zeitraum mit dem Thema des Entwurfs des Psychotherapeutengesetzes auseinandergesetzt und hierzu auch in den zentralen Gremien der Fakultät einen Diskussionsprozess initiiert. Federführend waren hierbei seitens der AG Soziale Arbeit insbesondere Angelika Iser und Burkhard Hill sowie als weiterer Vertreter der Fakultät Heribert Limm.

Das Ergebnis ist nicht nur ein intensiver kollegialer Austausch gewesen, sondern zugleich die intensive Kontaktaufnahme zu weiteren Kolleg*innen verschiedener Hochschulen und Gremien sowie Absprachen zur weiteren kritischen Begleitung des Gesetzentwurfes durch die AG Soziale Arbeit.

Ein erstes konkretes Ergebnis ist die vom Fakultätsrat verabschiedete Stellungnahme sowie die Einbringung selbiger in verschiedene Gremien.

Die verabschiedete Stellungnahme kann hier heruntergeladen werden: 20180215_Stellungnahme HM zum KJP-Gesetz

 

Einladung: „Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) – aktuelle Entwicklungen, Herausforderung und Klärungsbedarfe“

Beitrag von Jan Wienforth / Prof. Dr. Gerd Stecklina

IM DIALOG: Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) – aktuelle Entwicklungen, Herausforderung und Klärungsbedarfe

Download Flyer:

IM DIALOG Veranstaltung KSHS HS München 28.11.2017

Gemeinsam mit Kolleg*innen von der Katholischen Stiftungshochschule (Susanne Bildschirmfoto 2017-11-12 um 10.41.10Nothhafft, Andreas Schwarz, Peter Lenninger) organisieren Gabriela Zink, Michael Nitsch, Gerd Stecklina und Jan Wienforth – alle vier sind Mitglieder der AG Soziale-Arbeit-  die Veranstaltungsreihe „IM DIALOG“. Nachdem wir uns in den letzten fünf Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt Flucht befasst haben, wenden wir uns nun der geplanten SGB VIII-Reform zu.

Warum beschäftigen wir uns in der Reihe IM DIALOG mit dem SGB VIII, welche auch bereits Gegenstand einer Veranstaltung in der AG Soziale Arbeit war?

Gut 25 Jahre nach seinem Inkrafttreten soll das SGB VIII – die zentrale Rechtsgrundlage für die Kinder- und Jugendhilfe – reformiert werden. Nach einem inoffiziellen Entwurf im Jahr 2016, der viele grundlegende Veränderungen beinhaltete, hat der Bundestag im Juni 2017 eine weitaus weniger weitreichende Gesetzesvorlage verabschiedet. Derzeit ist noch unklar, ob und wann diese die Zustimmung des Bundesrates erhält.

Im Rahmen der Fachveranstaltung „Im Dialog“ wollen wir die aktuellen Entwicklungen zum SGB VIII aufzeigen, diskutieren und – im Dialog mit der Praxis – auf die Münchner Kinder- und Jugendhilfe beziehen.

Die geplante Veranstaltung findet am Dienstag, den 28.11.2017,  16:00-19:00 Uhr unter dem Titel „Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) – aktuelle Entwicklungen, Herausforderung und Klärungsbedarfe“ an der Katholischen Stiftungshochschule München, Preysingstraße 83, 81667 München statt.

Wir – Gabriela Zink, Michael Nitsch, Gerd Stecklina und Jan Wienforth –  würden uns freuen, wenn ihr/Sie relativ zahlreich – auch mit Studierendengruppen – an der Veranstaltung teilnehmen würdet/n, da dieses Thema grundlegend für die Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit ist.  Wir freuen uns auf euer/Ihr Kommen.

 

 

Aktuelles Forschungsprojekt: Chancen des Zugangs zur beruflichen Bildung für bleibeberechtigte junge Geflüchtete – Möglichkeiten und Hindernisse in der Beratung und Unterstützung

Beitrag von Prof.Dr. Nicole Pötter

Seit etwa 2013 kommen viele, meist junge Geflüchtete nach Deutschland. Häufig können

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Standorte des Forschungsprojektes

sie längerfristig oder auf Dauer im Land bleiben. Ihnen wird die Chance eröffnet, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Die Ermöglichung von gesellschaftlicher Teilhabe ist eng an eine erfolgreiche Integration in den deutschen Arbeitsmarkt gekoppelt. Eine wesentliche Voraussetzung dafür kann der Abschluss einer (betrieblichen) beruflichen Ausbildung sein. Doch der Zugang zu einer solchen Ausbildung ist für viele bleibeberechtigte junge Geflüchtete, die zunehmend in der Grundsicherung für Arbeitslose aufgefangen werden, alles andere als einfach. Zentral für das Gelingen eines solchen Übergangs sind die Beratung der jungen Geflüchteten und die darauf aufbauenden Unterstützungsmaßnahmen.

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Fachtag: Das Politische in der Sozialen Arbeit

Beitrag von Daniel Karwinkel

Am 27. Juli trafen sich Mitglieder der AG Soziale Arbeit der Fakultät 11 zum

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Prof.Dr. Gerd Stecklina

gemeinsamen Fachtag. Thema des Tages war „Das Politische in der Sozialen Arbeit“, welches aus verschiedenen Blickwinkeln und unter Mitwirkung mehrerer Gäste ausführlich erörtert wurde. Als Gäste eingeladen und erschienen waren Prof. Dr. Barbara Thiessen (Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit, DGSA und Professorin für Gendersensible Soziale Arbeit an der Hochschule Landshut), Prof. Dr. Andreas Schwarz (Dekan des Fachbereichs Soziale Arbeit der KSFH in München), Maximilian Krippner (ehem. BA Soziale Arbeit, HS München) sowie Florian Zehetmair vom Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit in München.

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Fachtag: Das Politische in der Sozialen Arbeit

 

Am 27.7. findet von 09:00-16:00 Uhr der nächste Fachtag der AG Soziale Arbeit im Paoso statt.

 

Eingeladene Gäste:

  1. Barbara Thiessen (HS Landshut): Zum Stand der Diskussion innerhalb der DGSA zum Thema „Das Politische in der Sozialen Arbeit“
  2. Maximilian Krippner (ehem. BA Soziale Arbeit, HS München): Warum engagieren sich Sozialpädagog*innen/Sozialarbeiter*innen/Erzieher*innen weniger als „die Lokführer“ für ihre Interessen (Ergebnisse einer Befragung im Rahmen einer Bachelorarbeit)
  3. Florian Zehetmair (Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit München)/ und Kolleg*in: Grundverständnis des AKS zum Thema „Das Politische in der Sozialen Arbeit“

 Ablauf 27.07.2017

09:00 Uhr Ankommen, Aufbau, Kaffee, Essen

09:30 Uhr Themenaufriss

09:45-10:15 Uhr

Barbara Thiessen: Zum Stand der Diskussion innerhalb der DGSA zum Thema „Das Politische in der Sozialen Arbeit“

10:15-10:45  Uhr

Maximilian Krippner:  Warum engagieren sich Sozialpädagog*innen/Sozialarbeiter*innen/Erzieher*innen weniger als „die Lokführer“ für ihre  Interessen

10:45-11:00 Uhr Pause

11:00-12:00 Uhr

Diskussion zu den beiden Einstiegen sowie zum Grundthema „Was ist das Politische in der Sozialen Arbeit“

12:00-13:00 Uhr Mittagspause

13:00-13:30 Uhr

Florian Zehetmair und Kolleg*in: Grundverständnis des AKS zum Thema „Das Politische in der Sozialen Arbeit“, Vorstellung des AKS

13:30-14:00  Uhr

Diskussion

14:00-14:15 Uhr Pause

14:15-15:15 Uhr

Vorbereitung Tagung  (Grundthema, mögliche Referent*innen, Verantwortlichkeiten etc.)

15:15-16:00 Uhr

Varia

 

 

Fachveranstaltung „IM DIALOG“

Beitrag von Gabriela Zink, Jan Wienforth, Gerd Stecklina, Michael Nitsch

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Am 20.06.2017 – am Weltflüchtlingstag – fand erneut eine Fachveranstaltung aus der Reihe „IM DIALOG“ statt. Die Reihe wird von der Katholischen Stiftungsfachhochschule München und  der Hochschule München organisiert. Sie hat zum Ziel, gemeinsam mit Fachkräften und Vertreter*innen der freien und öffentlichen Jugendhilfe auszuloten, welche Entwicklungen sich in der Kinder- und Jugendhilfe mit Geflüchteten abzeichnen.

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Vorstellung Lehrbeauftragter Andreas Schultz

AS_kleinAndreas Schultz

  •  Dipl. Sozialpädagoge
  • Master Sozialmanagement
  • Stellvertretender Geschäftsführer Paritätischer Wohlfahrtsverband Bezirksverband Oberbayern

Fachberater für Mitgliedsorganisationen aus den Bereichen Nachbarschaftshilfe, Selbsthilfe, Bürgerschaftliches Engagement

Darüber  hinaus ist Herr Schultz freiberuflich tätig mit Angeboten der Beratung, Fortbildung und Prozessbegleitung in den Feldern
Organisationsentwicklung
Mediation im interkulturellen Kontext
Qualitätsmanagement (v.a. EFQM)

Seit dem WS 2016/17 vermittle ich den Studierenden der HS München im Lehrauftrag „Organisationen verändern (sich)“ – MB Organisation: Planung, Organisation, Management – das Handwerkszeug, das benötigt wird, um in Organisationen auch schwierigen Situationen und Konstellationen handlungsfähig zu begegnen. Zwei Schwerpunkte dieser Lehrtätigkeit sind der Zusammenhang von Organisationsstrukturen und Werten sowie die Handhabung des Wandels Erster („Kontinuierliche Veränderung“) und Zweiter Ordnung („Change“).

Vereine sind nach wie vor die beliebteste Organisationsform, um soziale Ideen, Initiativen und ziviles Engagement in die Tat umzusetzen. Dabei birgt allein die Tatsache, dass der Verein nie als Arbeitgeber oder Einrichtungsträger vorgesehen war, mannigfaches Konfliktpotenzial.
Hier soll meine Arbeit einen Beitrag dazu leisten, dass das in die Vereinsarbeit eingeflossene Engagement, die Energien, das Herzblut, sich nicht in Frustration oder Resignation auflöst, sondern (wieder) in die Umsetzung des Vereinszwecks fließen kann.